In den USA wird für das Jahr 2011 mit einem zweistelligen Wachstum des Onlinehandels im B2C-Segment und einem Umsatz von mehr als 170 Mrd. USD (126 Mrd. EUR) gerechnet. Im Jahr 2010 recherchierten und kauften bereits 42 % der Internet-User online. Wie in dem Bericht „USA B2C E-Commerce Report 2011“ gezeigt wird, waren 60 % der Internetzugänge Breitbandverbindungen, während langsame Einwahlverbindungen nur noch 5 % ausmachten. Die Zahl der Internet-User wird in den USA 2011 voraussichtlich knapp 230 Mio. erreichen, was mehr als 70 % der Bevölkerung entspricht.
Gewinner und Trends im E-Commerce
2010 waren 50 % der Internet-User und sogar 58 % der
Online-Käufer weiblich. Die Kategorie „Bekleidung und
Schmuck“ hatte mit 70 % den höchsten Anteil an
weiblichen Kunden. Der Bericht „USA B2C E-Commerce
Report 2011“ von yStats.com macht deutlich, dass die Top
25 der Online-Händler in den USA ihren Marktanteil 2010
auf zusammen 70 % steigern konnten.
2009 war Amazon mit einem Umsatz von 24 Mrd. USD (ca. 17
Mrd. EUR) der größte US-amerikanische Online-Händler im
B2C-Segment – gefolgt von Apple. Sears konnte 2009 ca. 3
Mrd. USD (ca. 2 Mrd. EUR) seines Gesamtumsatzes von 44
Mrd. USD (ca. 32 Mrd. EUR) online erzielen, während Best
Buy den Online-Absatz um 20 % steigern konnte.
Ein neuer Megatrend ist der M-Commerce: 2010 nutzten in
den USA bereits 86 Mio. Menschen das mobile Internet, die
insgesamt 2,4 Mrd. USD (ca. 1,8 Mrd. EUR) umsetzten. 2011
werden es schon 100 Mio., also 32 % der Bevölkerung,
sein.
Entwicklungen wie Private-Sales-Sites und Group-Buying
erhöhen den erzielbaren Umsatz im Onlinehandel merklich
weiter, ebenso wie die Integration von On- und
Offline-Aktivitäten.
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