Hamburg, 09. Juni 2010.
Während im Krisenjahr 2009 das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 5,0 Prozentpunkte sank, zeigen die Ergebnisse der jüngsten Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bei mehr als 2000 deutschen Unternehmen, dass 47 Prozent von ihnen 2010 eine höhere Produktion als im Vorjahr erwarten.
Diese positiven Aussichten
treffen, dem BITKOM zufolge, auch auf den ITK-Sektor zu,
der zwar weniger unter der Wirtschaftskrise gelitten habe,
trotzdem jedoch vom Aufschwung der Gesamtwirtschaft im
kommenden Jahr profitieren würde:
„Der Bedarf an IT-Experten ist trotz der angespannten
konjunkturellen Lage sehr hoch“, sagte BITKOM-Präsident
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der
Studie im November 2009, denn “Die globale
Wirtschaftskrise trifft den ITK-Sektor weniger als viele
andere Branchen.”
Diese positive Stimmung setzte
sich nun im ersten Quartal dieses Jahres fort. Nahezu
jedes zweite ITK-Unternehmen erwartete nach dem BITKOM
Branchenindex ein Umsatzplus für das erste Quartal
2010.
Der Arbeitsmarkt in der ITK-Branche wird nach Angaben des
Bundesverbands BITKOM in diesem Jahr weitgehend stabil
bleiben, denn: “Der Investitionsstau bei IT-Lösungen
für Unternehmen löst sich allmählich auf”, so Scheer.
Auch zeichnet sich ab, dass besonders die
Energiewirtschaft mit der Umstellung auf Green Energy
Technologien und das Öffentliche zunehmend auf
Investitionen setzen, die den IT-Markt weiter
stärken.
Nachdem sich die Lage der Freiberufler im letzten Jahr noch deutlich angespannter zeigte, da viele Projekte auf dem Prüfstand stünden und Investitionen ausgesetzt würden, wie Hartmut Lüerßen, Partner der Lünendonk GmbH, die Situation der Freiberufler Ende des letzten Jahres anlässlich einer Studie beschrieb, profitieren jetzt auch die IT-Freelancer von der Stabilisierung und dem Aufwärtstrend der deutschen Wirtschaft und mit ihr der ITK-Branche.
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