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Wie es klappt, wenn es mal nicht klappt

Leitfaden zur Erreichung von Zielen, wenn sich Hindernisse zeigen.

15.04.2008

Das Ziel war klar. Der Plan perfekt. Die Umsetzung sollte nur noch ein Kinderspiel sein. Und dann das: es klappt hinten und vorne nicht. Das ist Ziel ist nicht mehr zum Greifen nahe, sondern in weite Ferne gerückt. Was kann ich tun?

Solche Sätze hören wir oft.

Sie kommen von Menschen, die gewohnt sind, dass ‚es’ klappt. Menschen, die die Routine mit leichter Hand bedienen. Auch von Menschen, die mal ein-zwei Gänge höher schalten wollen. Menschen, die einen Sprung nach vorne wagen. Nicht unbedingt den ganz grossen Sprung – aber immerhin, den übernächsten Step riskieren wollen.

Sie kommen meistens, wenn sie schon ziemlichausgepowert sind und sich selbst – und die Welt nicht mehr verstehen. Ok, zuerst haben sie gedacht: die anderen sind schuld. Der Chef, die Kollegen, die Partnerin oder der Partner. Aber dann dämmert es ihnen: Ich (!) muss etwas verändern. Aber was?

Die Erkenntnis, dass das ein allgemeines Problem ist, kam durch die Managementtrainerin Vera Birkenbihl. Sie zeichnete auf einem Seminar die Entwicklung von Menschen, die etwas Neues – Grösseres – wagen wollte bzw. ein Problem hatten, das überwunden werden sollte. Der klassische Weg war: zuerst kamen die Erfolge – alles lief ganz gut. Aber dann die Stagnation. Es war als würde man/frau gegen eine Mauer laufen und nicht wissen, wie sie zu überwinden ist.

Zumeist gibt es drei Wege – so Birkenbihl: Der 1. Weg: die Menschen erkennen, dass sie das, was sie sich zum Ziel gesetzt haben, nicht so einfach zu erreichen können – und geben resigniert auf – nach dem Motto: wäre ja auch zu schön gewesen. Der 2. Weg ist ähnlich, aber die Menschen laufen wie in einem Hamsterrad an der Mauer und hoffen, dass sie es doch noch schaffen, wenn sie nur lange genug oder schnell genug laufen. Aber auch hier wird irgendwann eingesehen, dass das der falsche Weg ist.

Der 3. Weg ist schwer – führt aber zum Erfolg. Hier wird vorausgesetzt, dass die Menschen erkennen, dass sie sich neu orientieren müssen, um die Mauer überspringen oder übersteigen zu können. Als Orientierungsbild möge das sog. 9-Punkte-Problem gelten (z.B. http://bjoern.klippstein.com/wissen/kreativ/421.htm). Erst wenn wir erkennen, dass wir aus unserem bisherigen Systemdenken aussteigen müssen – erkennen wir, das wir dazu neue Denk-Ressourcen brauchen.

Dazu gibt es viele Ansätze. Als besonders hilfreich sehen wir die Arbeit des amerikanischen Arztes Dr. Isa Lindwall und seiner Frau Yolanda an sowie die Erkenntnisse von Christof Langholf zum Thema Releasing. Verinnerlichte – beschränkende – kleinhaltende – Glaubenssätze können durch diese Methode ganz einfach losgelassen und durch neue, aufbauende Glaubenssätze ersetzt werden.

Ergänzend dazu helfen die Arbeiten von Prof. Dr. Kurt Tepperwein, Kornelia Kuri und Dr. Frank Kuhnecke, Harald Wessbecher und Robert Betz – in Form von Büchern, Vorträgen und Meditationen.

Mit dieser Wissens-Kombi ist es möglich, sich über die Mauer zu ‚beamen’. Der Plan muss wohl etwas verändert werden. Aber das Ziel wird jetzt erreicht. Und zwar in der Praxis.

Was ist jetzt zu tun? Aktivieren Sie Ihr Gewinner-Gen.



Tags: erfolg, gewinner, hindernisse, sieger, überwinden, ziele
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Firmenbeschreibung

Lilli Cremer-Altgeld ist gelernte Radio- und Fernseh-Journalistin und Coach. Im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit hat sie über internationale Wirtschaftspolitik berichtet. Ihre Seminare führten sie durch Europa, Amerika und Afrika. Sie war Universitätskuratorin an der Privaten Uni Witten/Herdecke und ist heute Mitglied im Deutschen Rednerlexikon. Von der Stadt Köln ist Cremer-Altgeld für Ihre Arbeiten mit dem Museumsportrait 'Kölner Persönlichkeiten' ausgezeichnet worden. Cremer-Altgeld arbeitet als Journalistin, Management-Beraterin und Coach für Firmen, Institutionen sowie Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

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