Mit dieser leichten Tendenz zur Stabilisierung befindet sich der Marktmonitor im Deutschlandtrend. Denn nach einem schwierigen Jahr mit einem krisenbedingten Abwärtstrend in der Zahl der Projekte und vielen pessimistischen Einschätzungen häufen sich auch die positiven Prognosen aus der Wirtschaft.
So spricht
der DIHK zwar von einem Rückgang des
Bruttoinlandsproduktes von 4,8% für 2009, die
DIHK-Konjunkturumfrage habe jedoch ergeben, dass die
Konjunktur sich weiter erholt. Für 2010 rechnet die DIHK
mit einem leichten Wachstum von rund 2%.
Deutschland sei demnach „auf dem Weg raus aus der
Krise“, so DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin
Wansleben.
Der positive Trend zeigt sich auch im ITK-Segment, hier
rechnet der Hightech-Branchenverband BITKOM nach einem
Umsatzrückgang von 2,5% in diesem Jahr mit einem
Marktwachstum von 0,1% im Jahr 2010.
Dies ist auch durch die Sparmaßnahmen dieses Jahres
begründet – nachdem besonders Unternehmen, die die
Krise zu spüren bekamen, an IT-Investitionen gespart
haben, habe sich „ein Investitionsstau gebildet, der
dank der zu erwartenden Stabilisierung des Marktes nun
abgebaut werden kann“, so
projektwerk-Geschäftsführerin Dr. Christiane Strasse.
Dies werde sich besonders positiv auf die Situation der
Freiberufler auswirken. Besonders in Krisenzeiten ist das
Thema Outsourcing relevant, denn Outsourcing liefert
„den Unternehmen Lösungen, die sie gleichzeitig
leistungsfähiger und kostengünstiger machen“, so
BITKOM-Präsident Scheer.
Noch jedoch machen sich die Anfänge des Aufschwungs nicht durchgängig auf den Konten der Freiberufler bemerkbar. Laut des jährlichen Gehaltsreports des Manager Magazins musste sich 2009 rund ein Viertel der Freiberufler mit Einkommenseinbußen arrangieren, im Vergleich zu 17% bei den Festangestellten. Immerhin konnten 72% der Freiberufler im IT-Sektor von einem auch im Krisenjahr stabilen Gehalt berichten.
Trotz aller Schwierigkeiten, mit denen sich Freiberufler grade in diesem Jahr auseinandersetzen mussten, sind sie nach wie vor zufriedener als ihre festangestellten Kollegen. Ganze 45% ordnen sich laut einer Umfrage der Gesellschaft für Informatik der höchsten Zufriedenheitsklasse zu – bei den Angestellten sind es grade mal 23%.
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