Die Daforto GbR wertete für ihre Stellenbörse
Jobforto.de 20.884 im Monat Oktober 2009 veröffentlichte
Stellenanzeigen aus, die auf zwanzig der bekanntesten
deutschsprachigen Online-Stellenmärkte bekanntgegeben
wurden. Ziel der Untersuchung war es, für die sechzehn
deutschen Bundesländer einen Koeffizienten zu ermitteln,
der die jeweilige regionale Arbeitsmarktsituation
vergleichbar macht. Dazu wurde der relative Anteil an der
Gesamtzahl angebotener Arbeitsplätze ins Verhältnis zum
relativen Anteil an der Gesamtzahl der Bevölkerung
gesetzt.
Mit 16,40 Prozent bzw. 16,03 Prozent der angebotenen
Stellen wurden abermals im Freistaat Bayern und in
Nordrhein-Westfalen die meisten Vakanzen gemeldet. Bei
beiden Bundesländern bedeutete dies jedoch einen erneuten
Rückgang im Vergleich zum Monat, so dass sie in der mit
der Einwohnerzahl gewichteten Liste der
Jobforto-Koeffizienten abstürzten. Nordrhein-Westfalen
fand sich auf dem viertletzten Rang wieder, und auch wenn
der Freistaat mit einem Koeffizienten von 1,074 Punkten
knapp über dem Bundesschnitt abschnitt, rangierte er
nicht mehr in der oberen Hälfte der Bundesländer.
An der Spitze lösten sich zwei Stadtstaaten gegenseitig
ab, denn in Bremen wurde im Oktober die größte Zahl an
offenen Stellen pro Einwohner gemessen, womit sich die
Freie Hansestadt vor Hamburg schieben konnte. Die beiden
Stadtstaaten führten die Liste mit großem Abstand an,
während der dritte Stadtstaat Berlin sowohl vom Saarland
als auch von Hessen verdrängt wurde. In der
Bundeshauptstadt kam es zum größten Rückgang an
angebotenen Stellen pro Einwohner.
Neues Schlusslicht der mit der Einwohnerzahl gewichteten
Liste der freien Stellen pro Bundesland ist Niedersachsen.
In den Vormonaten stand Brandenburg noch auf dieser
Position, im Oktober konnte es jedoch wie alle anderen
neuen Bundesländer (mit Ausnahme von Sachsen) seinen
Jobforto-Koeffizienten signifikant verbessern.
Jobforto-Koeffizient im Monat Oktober 2009:
01. (02) - 4,288 - Bremen (+1,676)
02. (01) - 2,928 - Hamburg (+0,010)
03. (06) - 1,762 - Saarland (+0,579)
04. (04) - 1,575 - Hessen (+0,091)
05. (03) - 1,321 - Berlin (–0,474)
06. (12) - 1,174 - Mecklenburg-Vorpommern (+0,415)
07. (08) - 1,104 - Thüringen (+0,234)
08. (11) - 1,096 - Sachsen-Anhalt (+0,333)
09. (05) - 1,074 - Bayern (–0,211)
10. (07) - 0,962 - Baden-Württemberg (–0,059)
11. (09) - 0,948 - Schleswig-Holstein (+0,158)
12. (14) - 0,902 - Rheinland-Pfalz (+0,242)
13. (10) - 0,733 - Nordrhein-Westfalen (–0,036)
14. (16) - 0,690 - Brandenburg (+0,330)
15. (13) - 0,605 - Sachsen (–0,088)
16. (15) - 0,438 - Niedersachsen (–0,078)
Der erste Wert entspricht dem aktuellen Rang, der zweite
Wert dem des Vormonates. Die Variable mit den drei
Nachkommastellen stellt den aktuellen
Jobforto-Koeffizienten dar. Die Veränderung des
Koeffizienten gegenüber dem Vormonat ist nach dem Namen
des jeweiligen Bundeslandes vermerkt. Beispiel zur
Ermittlung des Koeffizienten: Auf Schleswig-Holstein
entfielen im Oktober 2009 exakt 3,28 Prozent der
angebotenen Stellen der Stichprobe. Da die Einwohnerzahl
des nördlichsten Bundeslandes einem Anteil von 3,46
Prozent an der Gesamtbevölkerung der Bundesrepublik
Deutschland entspricht (Stand: 31. Dezember 2008), ergibt
dies einen Jobforto-Koeffizienten von 3,28% : 3,46% =
0,948. Je höher der Koeffizient, desto mehr freie Stellen
sind pro Kopf in dem jeweiligen Bundesland zu finden. Ein
Koeffizient von 1,0 entspräche dem
Bundesdurchschnitt.
Stellensuche im Oktober 2009
Bremen spitze, Angebotsarmut in Niedersachsen
12.11.2009
Angaben zum Unternehmen
Daforto GbR
Axel Saalbach
Hohmannstr. 7
04129 Leipzig
Deutschland
eMail:
presse@jobforto.de
http://www.jobforto.de
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Daforto GbR
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