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TA 7.0 - was ist das?

Wie eine Terminalumstellung den deutschen Handel fit für Europa macht

19.07.2010

Doch mit der Europäisierung des Zahlungsverkehrs wird der "Technische Anhang" in der siebten Fassung, kurz TA 7.0, auch für Einzelhändler und Gastronomen zunehmend relevant: Um weiterhin die bequeme Zahlung per Karte* anbieten zu können, müssen ihre EC-Terminals bis zum 30.06.2010 ein Update erhalten. Dazu kontaktiert der jeweilige Zahlungsdiensteanbieter, wie etwa die easycash GmbH, seine Kunden und nimmt die notwendigen Änderungen per Fernwartung oder durch einen Tausch des Terminals vor - reibungsloses Weiterkassieren ist garantiert.


Was ist der "Technische Anhang"?

TA 7.0 beschreibt die technische Umsetzung der so genannten Händlerbedingungen zur Teilnahme am electronic cash-System der deutschen Kreditwirtschaft. Danach müssen Kartengeräte bis zum 30.06.2010 auf eine neue Softwareversion umgestellt sein, um weiterhin das electronic cash-Zahlverfahren nutzen zu können. Das electronic cash-Verfahren ist ein von den Banken angebotenes Zahlverfahren, bei dem die Kunden zur Zahlung ihre Geheimnummer (PIN) eingeben müssen. Die Banken übernehmen hier gegen eine anteilige Gebühr an der Bonhöhe eine Zahlungsgarantie. Im Normalfall reicht ein Software-Update aus, um das Terminal auf TA 7.0-Stand zu bringen. Neue Geräte werden bereits seit dem 30. September 2009 ausschließlich mit der neuen Software ausgeliefert.
Konkret beinhaltet TA 7.0 einen neuen Terminalsoftwarestandard, den Einzelhändler und Gastronomen ab dem 1.07.2010 erfüllen müssen. Andere Zahlverfahren, wie beispielsweise das Online-Lastschriftverfahren OLV®, bei dem Kunden ihre Zahlung mit einer Unterschrift autorisieren, bleiben von den Änderungen unberührt. Sie können auch ohne Update weiter ausgeführt werden.


Umstellungsmaßnahmen auf der Zielgeraden

Ein Großteil der deutschen Terminallandschaft ist bereits auf die neue Software umgestellt. Da ein Update bei älteren Terminals unter Umständen nicht möglich ist, werden diese durch neue Geräte ersetzt. Auch bei mobilen Kartenterminals ist ein Softwareupdate nicht möglich. Etwaige Verbindungsprobleme bei der kabellosen Anbindung und dadurch verursachte Abbrüche gefährden die einwandfreie Funktion der Geräte. Daher werden auch Mobilterminals ausgetauscht.


TA 7.0 - warum?

Der Zahlungsverkehr in der Euro-Zone wird grenzüberschreitend vereinheitlicht; die traditionell verschiedenen Zahlverfahren aus 32 Ländern werden durch ein neues, einheitliches System ersetzt und in der sogenannten SEPA-Zone (Single Euro Payment Area) zusammengefasst. Da Deutschland Teil der Eurozone ist, wird es auch hierzulande notwendig, die Terminals auf internationale Standards zu bringen. Damit wird maximale Sicherheit beim Zahlen mit Karte in ganz Europa realisiert.


Fremde Karten - kein Problem

Für Händler und Gastwirte bedeutet die Umsetzung von TA 7.0 konkret, dass sie künftig ohne weiteres internationale Karten akzeptieren können: Waren bis dato spezielle Acquiring-Verträge für die Akzeptanz der über Ländergrenzen eingesetzten Maestro- oder V PAY-Karten** notwendig, heißt es in Zukunft: Internationale Karten, nationale Kosten, d.h. die Akzeptanz von ausländischen Debitkarten ist an dieselben Konditionen geknüpft wie die inländischer electronic cash- und girocard-Karten.


Änderungen durch TA 7.0

Technisch bedeutet das Update neben der Herstellung von Mehrsprachigkeit der Terminals den Wechsel auf Spur 2 des Magnetstreifens. Magnetstreifenkarten verfügen über drei Spuren, auf den denen sich Daten befinden. Bisher wurde in Deutschland die Informationen von Spur 3 gelesen.
Einen Fortschritt in puncto Sicherheit bedeutet zudem die Einführung der EMV-Chip-Technologie. Diese fälschungssichere Technologie wird ab 2011 zur Abwicklung von electronic cash und girocard genutzt. Das von den Kreditkartenunternehmen Europay, MasterCard und VISA entwickelte Verfahren nutzt einen Mikrochip auf der Karte und ist somit extrem fälschungssicher. EMV ersetzt ab dem kommenden Jahr das Magnetstreifenverfahren. Bei Kreditkartenzahlungen kommt EMV bereits seit 2005 zum Einsatz. Die sind zwar auch ohne EMV möglich, jedoch haften Händler bei Missbrauchsschäden, wenn der Schaden durch den Einsatz von EMV-fähigen Terminals hätte verhindert werden können.


girocard - das neue Akzeptanzlogo

In Verbindung mit TA 7.0 und der Europäisierung des Zahlungsverkehrs wird regelmäßig der Begriff "girocard" genannt. Ursächlich verbunden ist das neue Akzeptanzlogo mit den Neuerungen jedoch nicht. Mit girocard schafft die deutsche Kreditwirtschaft einen neuen Namen und ein neues Logo für das PIN-gestützte Bezahlen im Handel ("electronic cash") und die Bargeldbeschaffung an den Geldautomaten in Deutschland ("Deutsches Geldautomaten-System"). girocard vereinheitlicht somit die zwei bisherigen Systeme unter einem neuen Markenzeichen.

* Alternative Zahlverfahren wie das Lastschriftverfahren bleiben von den Änderungen unberührt.

** So genannte Maestro- und V PAY-only-Karten werden auch ohne girocard-Logo von deutschen Kreditinstituten herausgegeben.


Weitere Informationen erteilen:
easycash Holding GmbH
Marketing / Communication
Simone Bruder
Tel. +49-2102/973-307 begin_of_the_skype_highlighting               +49-2102/973-307      end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting               +49-2102/973-307      end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting               +49-2102/973-307      end_of_the_skype_highlighting
Fax +49-2102/973-226
E-Mail: simone.bruder@easycash.de

grintsch communications
Marc Nagel / Arne Trapp
Tel. +49-221/93 70 63 - 62 / - 54
Fax +49-221/93 70 63 - 80
E-Mail: easycash@grintsch.com
easycash-loyaltysolutions@grintsch.com


Internet

www.easycash.de
www.easycash-loyaltysolutions.de


Über easycash

Seit 1992 entwickelt easycash marktgerechte Lösungen für den kartengestützten bargeldlosen Zahlungsverkehr. Deutschlands größter Payment-Provider bietet umfassenden Service aus einer Hand und deckt mit den Geschäftsfeldern POS-Infrastruktur, Payment-Processing, Issuing-Processing, Acquiring, Payment-Services sowie Card- und Loyalty Solutions alle relevanten Bereiche kartengestützter Zahlungslösungen ab.

easycashs Produktpalette umfasst benutzerfreundliche Terminals, leistungsstarke Lösungen im Bereich der Transaktionsabwicklung und darauf abgestimmte Zusatzleistungen. Das Unternehmen verfügt über Acquiring-Lizenzen aller gängigen Debit- und Kreditkarten. Sämtliche Zahlverfahren werden unterstützt und deren individuelle Kombination ermöglicht. Durch das eigene Zahlverfahren OLV® ist easycash größter Lastschriftprozessor mit der aussagekräftigsten Sperrdatei im deutschen Markt. Umfangreiche Dienstleistungen, kundenspezifische Lösungen sowie ein eigenes Kartenmanagement- und Abrechnungssystem, das die Integration individueller Kartenlösungen in die bestehende POS-Infrastruktur ermöglicht, runden das Full-Service-Portfolio ab.

easycash beschäftigt über 360 Mitarbeiter und betreut 92.000 Händler mit 265.000 Terminals. Die abgewickelten Zahlungsverkehrstransaktionen beliefen sich 2009 auf knapp 1 Mrd. Transaktionen. Ein Drittel hiervon Zahlungsvorgänge per girocard und Maestro; damit ist easycash Marktführer bei der Verarbeitung von girocard- und Maestro-Transaktionen. Das Unternehmen weist ein abgewickeltes Zahlungsverkehrsvolumen von rund 52 Mrd. Euro aus.

Ende 2009 wurde easycash von Ingenico, dem führender Anbieter von Zahlungslösungen übernommen (Euronext: FR0000125346 - ING). In 140 Ländern weltweit sind 15 Millionen Ingenico-Terminals im Einsatz; 2.850 Mitarbeiter bieten Händlern, Banken und Dienstleistern weltweit innovative und sichere Lösungen im Bereich der elektronischen Zahlverfahren.

easycash Holding GmbH, Am Gierath 20, D-40885 Ratingen
Sitz der Gesellschaft: Ratingen, HRB Nr. 55725, Amtsgericht Düsseldorf
Geschäftsführer: Marc Birkner, Christoph Pfeifer


Über easycash Loyalty Solutions

Kernkompetenz der easycash Loyalty Solutions GmbH ist die Entwicklung, Implementierung und Betreuung individueller Kundenkartenprogramme. Von Gutschein-, Bonus- sowie Kunden-Karten bis hin zu Marketing-Services bietet das Unternehmen leistungsfähige Lösungen zur effektiven Bestandskundenpflege und Neukundengewinnung. Mit OPAL verfügt der Spezialist für Kundenbindungsmanagement über eine webbasierte, währungsübergreifende und mehrsprachige Software-Plattform, die maßgeschneiderte und effiziente Prozesse ermöglicht.

Der Marktführer für Kundenbindungskonzepte in Deutschland betreibt europaweit eine Vielzahl unterschiedlichster Programme. easycash Loyalty Solutions betreut insgesamt mehr als 21 Mio. Kundenkonten und verarbeitete 2009 30 Mio. Zahlungs- und Bonustransaktionen. Das in Hamburg ansässige Unternehmen beschäftigt 75 Mitarbeiter.

easycash Loyalty Solutions GmbH, Hugh-Greene-Weg 2, D-22529 Hamburg
Sitz der Gesellschaft: Hamburg, HRB Nr. 103195, Amtsgericht Hamburg
Geschäftsführer: Christoph Pfeifer, Thies Rixen



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