Das Altersteilzeitgesetz wurde eingerichtet, um Arbeitnehmern ab dem 55. Lebensjahr die Möglichkeit zu bieten, eine Vollzeittätigkeit in eine Teilzeittätigkeit umzuwandeln, um auf diese Weise einen gleitenden Übergang vom Erwerbsleben in die Altersrente zu ermöglichen. Die Bundesagentur für Arbeit fördert die Altersteilzeitarbeit durch bestimmte Leistungen, soweit die gesetzlichen Förderungsvoraussetzungen vorliegen. Allerdings können förderfähige Anträge nur noch bis zum 31.12. 2009 eingereicht werden. Die Mitte des letzten Jahres entbrannte politische Diskussion, die staatliche Förderung der Altersteilzeit zu verlängern, wurde jedoch nicht umgesetzt.
Auswirkungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber
Für die Arbeitnehmer bedeutet dies – insbesondere unter
dem Blickwinkel der Anhebung des gesetzlichen
Renteneintrittsalters auf das 67. Lebensjahr und dem
Wegfall der Möglichkeiten des vorgezogenen Rentenbezugs
– eine erhebliche Verlängerung der Lebensarbeitszeit.
Vor allem im produzierenden Gewerbe sind die Mitarbeiter
dazu meist körperlich nicht in der Lage. Arbeitgeber
stehen hingegen vor der schwierigen Aufgabe, das Knowhow
der älteren Beschäftigten in den Betrieben zu halten
sowie gleichzeitig zu vermeiden, dass die Belegschaft
überaltert und sich die Krankheits- und Fehlzeiten
erhöhen, um einer damit einhergehenden Verringerung der
Produktivität entgegenzuwirken. Auftrag der
Personalabteilungen ist es also, sich auf die Suche nach
flexiblen Alternativen zu machen. Eine sehr gute
Alternative stellen Zeitwertkonten dar.
Wertkonten
als sinnvolle Alternative
Zeitwertkonten ermöglichen es dem Arbeitnehmer steuer-
und sozialversicherungsfrei Gehaltsbestandteile während
seiner Erwerbstätigkeit anzusparen. Er zahlt bspw.
Tantieme, Boni, Weihnachtsgeld oder Zeitanteile wie
Resturlaubstage oder Überstunden in ein Wertkonto ein.
Welche Gehaltsbestandteile er einbringen darf, kann jedes
Unternehmen individuell festlegen. Die Gehaltsbestandteile
werden brutto angespart, da während der Ansparphase die
Sozialversicherungsbeiträge gestundet und der
lohnsteuerliche Zuflusszeitpunkt verschoben werden. Mit
dem angesparten Wertguthaben kann sich der Arbeitnehmer
eine Freistellung von der Arbeitsleistung finanzieren. Das
Arbeitsverhältnis bleibt währenddessen bestehen. Der
Mitarbeiter kann die Freistellungsphase unmittelbar vor
Eintritt in den Ruhestand oder während des Erwerbslebens
(sog. Sabbatical) nehmen. Erst wenn er das Wertguthaben in
Anspruch nimmt, sind die Lohnsteuer- und
Sozialversicherungsbeiträge abzuführen. „Für
Unternehmen, die bereits heute nach sinnvollen
Alternativen zur Altersteilzeit suchen, sind Wertkonten
mit Sicherheit eine gute Lösung. Ihnen steht es frei, in
das Wertkonto zusätzlich Arbeitgeberbeiträge (sog.
Arbeitgeberzuschuss) einzuzahlen. Dies kann regelmäßig
geschehen oder nur einmalig. Die Einführung von
Zeitwertkontenmodellen und die damit einhergehende
frühzeitige Einbindung der Mitarbeiter in die
Finanzierung von Vorruhestandsregelungen“ schafft auf
beiden Seiten eine höhere Flexibilität“ sagt Steffen
Raab, Geschäftsführer der Deutschen Zeitwert GmbH.
Vorteile von Zeitwertkonten
Zeitwertkonten bieten eine hervorragende Möglichkeit, dem
demografischen Wandel und der Verlängerung der
gesetzlichen Lebensarbeitszeit zu begegnen. Seit
01.01.2009 ist das sogenannte „Flexi II“ in Kraft
getreten. „Mit diesem Gesetz zur Verbesserung von
Rahmenbedingungen der sozialrechtlichen Absicherung
flexibler Arbeitszeitregelungen hat der Gesetzgeber
gezeigt, dass es ihm ein Anliegen ist, die Verbreitung von
Wertguthaben zu unterstützen und die bisher existierenden
Modelle fortzuentwickeln“, sagt Steffen Raab von der
Deutsche Zeitwert. Der Gesetzgeber legte besonderen Wert
auf einen verbesserten Insolvenzschutz, der Regelung zur
Portabilität der Wertguthaben, der
Kapitalanlagerestriktion und der Werterhaltgarantie. „In
Anbetracht der neuen gesetzgeberischen Vorgaben sollten
Arbeitgeber jedoch weder bei der Implementierung von
Zeitwertkontenmodellen noch bei der Überprüfung
bestehender Modelle auf die unterstützende Beratung von
Experten externer Dienstleister verzichten, so Steffen
Raab.
Über die Deutsche Zeitwert GmbH
Die Deutsche Zeitwert GmbH beschäftigt sich als
etablierter Full-Service-Partner ausschließlich mit dem
Thema Zeitwertkonten. Als unabhängiger, mittelständisch
geprägter Partner stellt das Unternehmen Know-how und die
notwendigen Ressourcen sowohl für maßgeschneiderte, als
auch für preisgünstige, standardisierte
Zeitwertkontenlösungen zur Verfügung. Die Deutsche
Zeitwert bietet alles aus einer Hand: Beratung, Software,
Verwaltung, Sicherung und Service.
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www.deutsche-zeitwert.de



